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Donnerstag, 28. März 2013

Ehe und gleichgeschlechtliche Partnerschaft

Eine herrliche Diskussion haben wir zur Zeit (jedenfalls als ich den Blog-Eintrag startete, inzwischen sind andere Themen schon wieder viel wichtiger). Die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern muss wohl auf den gleichen Stand gehoben werden wie die Ehe zwischen Mann und Frau. Ganz abgesehen davon, ob eine Ehe überhaupt sinnvoll ist (Oliver Welke in der heute Show: “Ein Ehejahr = sieben Menschen-Jahre“).

Die Frage ist doch, was wollte der Staat mit der steuerlichen Besserstellung der Ehe erreichen? Aus meiner Sicht wollte er Kinder fördern. Wir brauchen doch keine Förderung von DINKs (Dual Income No Kid), die verdienen normalerweise sowieso genug mit zwei Einkommen. Wir sollten Kinder fördern. Ich denke, jeder weiss inzwischen, was ein Kind im Lauf seines Lebens den Eltern kostet. Deswegen ist es an der Zeit, an einem neuen Modell zu arbeiten. Die alten Verhaltensweisen und Modelle funktionieren einfach nicht mehr. Auch wenn sich aktuell nicht viel an den Scheidungsraten ändert, würde mich schon interessieren, was z.B. die Scheidungsrate / Person im Durchschnitt ist, d.h. wieviele offizielle Partner eine Person in seinem Leben durchschnittlich hat. Das wäre einmal eine andere Aussage, angenommen man lebt immer in einer seriellen Monogamie, so wie es heute in unserer westlichen Gesellschaft ja üblich und den Regeln entsprechend ist.

Sonntag, 22. Februar 2009

Mensch und Markt

Saab meldet (fast) Insolvenz an und der schwedische Staat sieht zu. Da wäre bei uns in Deutschland die Empörung groß! Doch ich finde die Idee die dahinter steckt viel besser als den Ansatz in Deutschland. Der Ansatz in Schweden ist, dass den Menschen geholfen werden muß, wieder eine Beschäftigung zu finden. Die Firmen ziehen sowieso immer dahin wo es für sie am günstigsten ist. Das sollte allen besonders in den Zeiten der Global Economy und weltweiten Vernetzung und Kommunikationsmöglichkeiten klar sein. Also ist es eine relativ einfache Rechnung entweder in eine Industrie/Firma zu investieren die ohne Subventionen auf dem freien Markt nicht überleben kann, oder in die Menschen zu investieren die dann wieder mit neuen Ideen und KnowHow wettbewerbsfähige Firmen auf die Beine stellen können.
Ein guter Kommentar von Gunnar Herrmann war dazu am 21.02.09 in der Süddeutschen Zeitung im Wirtschaftsteil zu lesen. Leider hab ich dazu keinen Link gefunden.