Montag, 2. November 2009

Auto & öffentlicher Verkehr

Nachdem mein treues Auto - ein Toyota Corolla - nach rund 16 Jahren den Geist aufgegeben hat war ich nun ein paar Wochen lang auf den öffentlichen Verkehr angewiesen. Na gut, das mit dem Geist stimmt nicht so ganz. Lediglich roch es in der letzten Zeit etwas streng nach Benzin und dann hat sich herausgestellt, dass der Tank undicht ist. Und 1000€ in das alte Fahrzeug nochmals hineinzustecken wollte ich dann auch nicht mehr. Dann habe ich es halt verkauft. Also in Mobile.de inseriert, und schon war 2 Sekunden nachdem das Inserat online war der erste Inserent am Telefon. Nach ein paar Minuten verhandeln waren wir bei 500€. Dass sich die dann bei der Abholung des Fahrzeuges am nächsten Tag (der Käufer kam mit dem Zug aus Berlin) auf Grund von Mängeln (Kupplung & linker Antrieb) auf 320€ reduzierten war nicht weiter schlimm. Auf alle Fälle war die alte Kiste, die uns wirklich in all den 16 kein einziges Mal im Stich gelassen hat, weg. Es kann also gut sein, dass sich das Auto noch auf den Strassen bewegt.
Also gingen wir dann daran ein neues/gebrauchtes zu kaufen. Das ist aber eine andere Geschichte.
Hier will ich nur den doch recht grossen Unterschied zwischen den Fahrten mit einem Auto und dem öffentlichen Verkehr deutlich machen. Ich habe für alle Fahrten mit S-Bahn und/oder U-Bahn ungefähr doppelt so lange gebraucht wie mit dem Auto. Da wird es dann schon recht deutlich wie angenehm ein Auto ist. Und dann haben wir die weiteren Annehmlichkeiten wie immer verfügbar, immer ein Sitzplatz, wenig Bazillen, eigene Musik, verfügbar für Einkäufe usw. noch gar nicht in Betracht gezogen. Dagegen sprechen natürlich die höheren Kosten. Aber wenn man es sich leisten kann...

Dienstag, 22. September 2009

Johannsson

Wir haben einen echten Johannsson erworben, hier ein kleiner Eindruck:

Ja, irgendwann muß man ja mit dem Sammeln anfangen. Über den Kaufpreis haben wir Stillschweigen vereinbart...
Wem das Bild gefällt kann sich unter http://www.leolab.at/ mehr Bilder ansehen bzw. auch mit den Künstlern in Kontakt treten.
Nach ein paar Wochen der Bewusstseinsfindung hat es nun auch seinen Platz im Haus gefunden.

Samstag, 19. September 2009

Dubai

Dubai ist schon faszinierend. Es ist dort heiß, sehr heiß! Und es wird immer und an sehr vielen Stellen gebaut. Mit Straßenkarten oder auch digitalen Karten hat man so sein Problem, weil die sind nie aktuell. Aber der Gigantismus fasziniert. Die Skihalle mitten in der Wüste. Die längste führerlose Metro. Das höchste Gebäude der Welt. Die künstliche Palme im Meer (das immer SEHR warm ist). Das berühmte Hotel im Meer mit 7 Sternen.
Schön war es schon...Besonders in den RoofTop Bars mit guuuten Cocktails ;-)
Ein paar Bilder findet ihr auf http://www.flickr.com/photos/hardy2408/.

Samstag, 22. August 2009

Popper

Der Philosoph Karl R. Popper hat es mir zur Zeit angetan. Das erste Buch, das ich gerade lese heißt "Alles Leben ist Problemlösen". Er sagt, wir sollen zufrieden und glücklich sein und das auch aussprechen! Damit hat er vollkommen recht. Besonders wir Deutschen jammern immer sehr gerne. Und auch die Medien tragen ihren Teil dazu bei. Was hört und sieht man denn in den Nachrichten? Nur Katastrophen. Und welche Filme werden gerne gezeigt? Krimis.
Besonders wir im Westen waren noch nie so frei in unserem Tun und unserer Möglichkeiten zur Meinungsäußerung. Vergleichen wir uns mit anderen Nationen wie z.B. Indien und verschiedenen Ländern in Afrika können wir doch wirklich glücklich und zufrieden sein in welchem Wohlstand und in was für einem tollen Gesundheitssystem wir leben. Und das sollten wir dann auch aussprechen.

Es kommen bestimmt noch mehr Einträge zu dem Thema...

Freitag, 14. August 2009

Kapstadt

Kapstadt ist wirklich eine schöne Stadt, wenn man mal die Townships beiseite lässt. Die Waterfront ist natürlich touristisch geprägt, alles ist schön sauber und aufgeräumt. Die Preise für die Souvenirs sind dann auch dementsprechend hoch im Verhältnis zu den Preisen am Market Square.
Besonders toll waren für mich die Outdoor Aktivitäten, z.B. eine Wanderung auf den berühmten Tafelberg. An dem Tag ging die Seilbahn nicht und somit waren fast keine Leute oben, richtig super!
Auch ein Ausflug zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung war toll.

Das einzig negative ist der lange Flug mit fast 11 Stunden von Amsterdam :-(

Also, wirklich zu empfehlen!

Samstag, 25. Juli 2009

Ringsgwandl

Endlich gibt es eine neue CD von einem meiner Lieblingsmusiker, dem total schrägen Georg Ringsgwandl. Sie heisst Untersendling. Die Lieder gibt es als MP3 download bei Amazon. Total schöne Riffs und witzige Texte...Leider gibt es in der nächsten Zeit kein Konzert in unserer Gegend :-(
Aber einen Link auf YouTube!

Sonntag, 19. Juli 2009

Privat & Geschäftlich

Das private und geschäftliche wird bei den meisten von uns ja immer noch schön getrennt. Jedenfalls bei den Leuten in meinem Alter bzw. "noch" älter. Ich denke, daß sich das aber in der nächsten Zeit etwas ändern wird, daß nämlich das sog. private und geschäftliche immer mehr miteinander verschmelzen.
Woher kommt das eigentlich, diese harte Trennung zwischen den beiden Bereichen des Lebens? Hat etwa der Bauer früher gesagt, jetzt habe ich mein Privatleben und schaue nicht mehr auf die Kühe oder Schweine? Er hat doch einfach nur gelebt, und wenn etwas zu tun war ist es gemacht worden.
Die Trennung ist meiner Meinung nach erst entstanden als es die sog. Arbeitnehmer gab. D.h. die gingen dann irgendwohin zum arbeiten und natürlich konnten z.B. die Bergbauarbeiter den Job zu Hause nicht ausführen.
Aber bei vielen Leuten, die nun die Gelegenheit für "Home Office" haben besteht diese Einschränkung nicht mehr. Sie KÖNNEN von zu Hause oder von irgendeinem Ort der Welt arbeiten, wenn nur bestimmte Bedingungen wie z.B. Telefon, Internet vorhanden sind. Folglich wird sich auch das private und das geschäftliche nicht mehr so klar trennen lassen. Das zeigt sich auch an den sog. Internet Natives. Bei denen ist es ziemlich egal, ob es sich um Arbeit oder Freizeit handelt. Wenn bestimmte Dinge gemacht werden müssen, wird es getan. Es kommt auch darauf an, wie im Job die Ziele gesetzt werden. Die Ziele müssen eingehalten werden. Wann und wo die Arbeit gemacht wird, ist vollkommen egal.