Samstag, 22. August 2009

Popper

Der Philosoph Karl R. Popper hat es mir zur Zeit angetan. Das erste Buch, das ich gerade lese heißt "Alles Leben ist Problemlösen". Er sagt, wir sollen zufrieden und glücklich sein und das auch aussprechen! Damit hat er vollkommen recht. Besonders wir Deutschen jammern immer sehr gerne. Und auch die Medien tragen ihren Teil dazu bei. Was hört und sieht man denn in den Nachrichten? Nur Katastrophen. Und welche Filme werden gerne gezeigt? Krimis.
Besonders wir im Westen waren noch nie so frei in unserem Tun und unserer Möglichkeiten zur Meinungsäußerung. Vergleichen wir uns mit anderen Nationen wie z.B. Indien und verschiedenen Ländern in Afrika können wir doch wirklich glücklich und zufrieden sein in welchem Wohlstand und in was für einem tollen Gesundheitssystem wir leben. Und das sollten wir dann auch aussprechen.

Es kommen bestimmt noch mehr Einträge zu dem Thema...

Freitag, 14. August 2009

Kapstadt

Kapstadt ist wirklich eine schöne Stadt, wenn man mal die Townships beiseite lässt. Die Waterfront ist natürlich touristisch geprägt, alles ist schön sauber und aufgeräumt. Die Preise für die Souvenirs sind dann auch dementsprechend hoch im Verhältnis zu den Preisen am Market Square.
Besonders toll waren für mich die Outdoor Aktivitäten, z.B. eine Wanderung auf den berühmten Tafelberg. An dem Tag ging die Seilbahn nicht und somit waren fast keine Leute oben, richtig super!
Auch ein Ausflug zum Cape Point und zum Kap der guten Hoffnung war toll.

Das einzig negative ist der lange Flug mit fast 11 Stunden von Amsterdam :-(

Also, wirklich zu empfehlen!

Samstag, 25. Juli 2009

Ringsgwandl

Endlich gibt es eine neue CD von einem meiner Lieblingsmusiker, dem total schrägen Georg Ringsgwandl. Sie heisst Untersendling. Die Lieder gibt es als MP3 download bei Amazon. Total schöne Riffs und witzige Texte...Leider gibt es in der nächsten Zeit kein Konzert in unserer Gegend :-(
Aber einen Link auf YouTube!

Sonntag, 19. Juli 2009

Privat & Geschäftlich

Das private und geschäftliche wird bei den meisten von uns ja immer noch schön getrennt. Jedenfalls bei den Leuten in meinem Alter bzw. "noch" älter. Ich denke, daß sich das aber in der nächsten Zeit etwas ändern wird, daß nämlich das sog. private und geschäftliche immer mehr miteinander verschmelzen.
Woher kommt das eigentlich, diese harte Trennung zwischen den beiden Bereichen des Lebens? Hat etwa der Bauer früher gesagt, jetzt habe ich mein Privatleben und schaue nicht mehr auf die Kühe oder Schweine? Er hat doch einfach nur gelebt, und wenn etwas zu tun war ist es gemacht worden.
Die Trennung ist meiner Meinung nach erst entstanden als es die sog. Arbeitnehmer gab. D.h. die gingen dann irgendwohin zum arbeiten und natürlich konnten z.B. die Bergbauarbeiter den Job zu Hause nicht ausführen.
Aber bei vielen Leuten, die nun die Gelegenheit für "Home Office" haben besteht diese Einschränkung nicht mehr. Sie KÖNNEN von zu Hause oder von irgendeinem Ort der Welt arbeiten, wenn nur bestimmte Bedingungen wie z.B. Telefon, Internet vorhanden sind. Folglich wird sich auch das private und das geschäftliche nicht mehr so klar trennen lassen. Das zeigt sich auch an den sog. Internet Natives. Bei denen ist es ziemlich egal, ob es sich um Arbeit oder Freizeit handelt. Wenn bestimmte Dinge gemacht werden müssen, wird es getan. Es kommt auch darauf an, wie im Job die Ziele gesetzt werden. Die Ziele müssen eingehalten werden. Wann und wo die Arbeit gemacht wird, ist vollkommen egal.

Dienstag, 16. Juni 2009

Tennisplätze

Die Tennisplätze sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jedenfalls nicht die in Marokko und in Italien. Irgendwie sprangen die Bälle dort etwas anders als wir einerseits erwartet hatten und andererseits als wir aus Deutschland gewohnt waren. Gut, die Platzpreise waren auch entsprechend niedrig in diesen Ländern, aber trotzdem....Jedenfalls waren wir wieder heilfroh als wir auf unseren Plätzen die Bälle dann doch wieder einigermaßen trafen. Es lag offensichtlich doch (auch etwas) an den Plätzen, daß wir so viele Bälle nicht getroffen haben.

Freitag, 8. Mai 2009

Teenagerzeit ist vorbei

Tja, nun ist die TeenagerZeit endgültig vorbei. Nein, nicht meine, die von meiner Tochter! Sie ist nun 16 Jahre jung geworden und nun wird natürlich weggegangen auf Teufel komm raus. Der Papa kann ja mitten in der Nacht schön den Chauffeur spielen. Natürlich darf ich dann dadurch auch nur wenig keinen Wein genießen. Nun stellt sich mir natürlich die Frage, wie lange das so geht. Ich sehe aktuell zwei Ausstiegsszenarien: Entweder sie bekommt einen Freund mit einem fahrbaren Untersatz, am besten einem Auto, oder spätestens wenn sie 18 Jahre wird und dann selbst ein Auto fahren darf. Der Führerschein ist natürlich schon lange in Planung, nur mit der Finanzierung hapert es noch etwas :-).

Samstag, 18. April 2009

"Warten auf die Barbaren"

ein Buch von J.M. Coetzee aus Südafrika. Grossartig! Depressiv und grossartig. Wie auch schon viele Kritiken geschrieben haben ein Highlight, ebenso wie "Schande". Nach dem 4. Kapitel konnte ich einige Zeit nicht mehr weiterlesen weil es so brutal war. Der Author bekam dafür 2003 den Literatur-Nobelpreis. Ich fühle mich bei seinen Büchern immer etwas als Zuseher. Die Stimmung, die dabei entsteht, ist etwas abseits aber beeindruckend und mitreissend.